Wenn jemand in Ingolstadt nach „Webdesigner“ sucht oder in der Hallertau nach einem Steuerberater, dann entscheidet ein einziger Faktor sehr früh, ob du überhaupt gefunden wirst: das Google Unternehmensprofil. Wer da nicht auftaucht oder ein halbfertiges Profil hat, verliert Anfragen an die Konkurrenz, oft bevor sie überhaupt auf eine Website geklickt haben.
Was ist das Google Unternehmensprofil?
Das Google Unternehmensprofil (früher „Google My Business“) ist dein kostenloser Eintrag direkt in der Google-Suche und auf Maps. Es zeigt deine Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Bewertungen und Fotos, ohne dass jemand auf deine Website klicken muss.
Wer bei Google sucht und regionale Ergebnisse anzeigt, sieht das sogenannte Local Pack: die drei Karten ganz oben in den Suchergebnissen. Die meisten Klicks landen dort, nicht in den klassischen Suchergebnissen darunter.
BrightLocal Local Consumer Review Survey, 2024.
Das ist der Grund, warum lokale Profil-Optimierung so viel schneller wirkt als klassisches Website-SEO. Du kannst damit in Wochen sichtbar werden, nicht in Monaten. Außerdem kostet es keinen Cent, im Unterschied zu Google Ads, und 4,5 Sterne mit 80 Bewertungen schlagen so gut wie jede schön gestaltete Website.
Schritt für Schritt zur Einrichtung
1. Eintrag erstellen oder übernehmen
Ruf google.com/business auf und melde dich mit deinem Google-Konto an. Suche nach deinem Unternehmen. Viele Einträge existieren bereits automatisch, dann übernimmst du ihn einfach. Google verifiziert dich per Postkarte oder Anruf, das dauert ein paar Tage.
2. Name, Adresse und Telefon überall gleich halten
Diese drei Angaben müssen auf dem Profil, deiner Website, im Impressum und in lokalen Verzeichnissen identisch sein. „Str.“ gegen „Straße“ oder „GmbH“ gegen „GmbH & Co. KG“ reichen aus, um Google zu verwirren und dein Ranking zu drücken.
3. Die richtige Kategorie wählen
Wähle die spezifischste Hauptkategorie, die zu dir passt. Nicht „Beratungsdienst“, sondern „Steuerberater“. Nicht „Geschäft“, sondern „Bäckerei“. Für angrenzende Themen kannst du Sekundärkategorien ergänzen, aber sparsam, drei reichen.
4. Beschreibung schreiben (max. 750 Zeichen)
Schreib für Menschen, nicht für den Algorithmus. Bau aber deine wichtigsten Suchbegriffe und den Ort ein. Ein Beispiel, das funktioniert:
„Webdesign-Agentur in Reichertshofen, spezialisiert auf KMU in Ingolstadt und der Hallertau. Wir bauen WordPress-Websites mit Fokus auf SEO, Performance und ehrliche Beratung.“
5. Fotos hochladen, mindestens fünf
Profile mit echten Fotos bekommen deutlich mehr Klicks auf die Website und mehr Routenanfragen. Was sich lohnt: ein Außenfoto für die Wiedererkennung, Innenansichten, Team-Fotos und Bilder deiner Arbeit. Ein kurzes Begrüßungsvideo von 15 bis 30 Sekunden wirkt besonders gut.

Bewertungen sammeln
Bewertungen sind das stärkste Vertrauenssignal im Profil und beeinflussen direkt das Ranking. Der beste Zeitpunkt zum Fragen ist direkt nach dem positiven Erlebnis, nicht Wochen später.
Mach es dem Kunden so einfach wie möglich: ein QR-Code an der Theke, ein Kurzlink in der Abschlussmail oder ein gespeicherter Link im Smartphone für spontane Anfragen vor Ort. Antworte auf jede Bewertung, auch auf negative, höflich und sachlich. Google bewertet dieses Engagement positiv.
Lass uns dein Profil prüfen.
Wir schauen kostenfrei rein und sagen dir, wo du schnelle Punkte holen kannst.
Regelmäßig Beiträge veröffentlichen
Google belohnt aktive Profile. Einmal im Monat ist Pflicht, wöchentlich ist besser. Was gut funktioniert: Angebote mit klarer Frist, Neuigkeiten aus dem Betrieb, saisonale Hinweise wie Feiertagsöffnungszeiten und Vorher-Nachher-Fotos bei handwerklichen Arbeiten. Immer mit Bild, kurzem Text und einem klaren nächsten Schritt.
Diese Fehler kosten Sichtbarkeit
- Veraltete Öffnungszeiten: Kunden kommen und niemand ist da
- Doppelte Einträge: verwirren Google und drücken beide nach unten
- Keine Antworten auf Bewertungen: besonders auf negative wirkt das sehr schlecht
- Stock-Fotos statt echter Bilder: Google erkennt das, und Nutzer auch
- Falsche Kategorie: du tauchst bei den falschen Suchanfragen auf
Drei Sachen, die du heute angehen kannst: dein Profil auf Vollständigkeit prüfen, fünf zufriedene Kunden um eine Bewertung bitten und drei Fotos hochladen, die noch fehlen.
Wer das nicht selbst machen will: Wir übernehmen das gerne als Teil unseres SEO-Pakets, ohne lange Vertragsbindung.
